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Поточний проєкт

Umfassende Gesundheitsversorgung, medizinische Notfallversorgung, psychosoziale Unterstützung und Schutz für die vom Krieg betroffene Bevölkerung in der Ukraine durch die Stärkung des lokalen Gesundheitssystems

 

Fördermittelgeber: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland (GFFO).

Kofinanzierung: Aktion Deutschland Hilft (ADH).

Konsortialpartner: Johanniter, action medeor, gemeinnützige Organisation „100% LIFE“, ELEOS Ukraine, UK-Med, INTERSOS und Mission Kharkiv.

Projektlaufzeit: 1. Juli 2026 — 30. Juni 2028.

Geografischer Schwerpunkt der Projektaktivitäten von „100% LIFE“: Die Regionen Dnipropetrowsk, Saporischschja, Sumy, Kyjiw und Poltawa. Ausgewählte Maßnahmen zur Stärkung der medizinischen Notfallversorgung, zur Fortbildung und zur Förderung der psychischen Gesundheit von Gesundheitsfachkräften werden landesweit umgesetzt.

Projektziel

Den Zugang zu Gesundheitsversorgung, psychosozialer Unterstützung und Schutzangeboten für vom Krieg betroffene Menschen verbessern, indem das lokale Gesundheitssystem gestärkt und Fachkräfte unterstützt werden, die täglich Hilfe leisten.

Das Projekt verbindet die direkte Unterstützung von Menschen und Gemeinden mit der Bereitstellung von Versorgungsgütern und Ausrüstung für Gesundheitseinrichtungen, der fachlichen Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften und der Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung.

Zentrale Arbeitsbereiche von „100% LIFE“

  • Unterstützung von Gesundheitseinrichtungen. Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung, Verbrauchsmaterialien, Hygieneprodukten und Desinfektionsmitteln für ländliche Gesundheitsstationen und weitere Gesundheitseinrichtungen in ländlichen, frontnahen und angrenzenden Gebieten. Schulung des Personals in Infektionsprävention und -kontrolle.
  • Medizinische Versorgung und psychosoziale Unterstützung. Bereitstellung integrierter Leistungen der medizinischen Primärversorgung und psychosozialen Unterstützung durch ein mobiles medizinisches Team.
  • Versorgung in den Kliniken von 100% LIFE im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, auch für Überlebende sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt.
  • Stärkung der medizinischen Notfallversorgung. Entwicklung und Einführung standardisierter Protokolle für die Notrufbearbeitung und Einsatzdisposition sowie landesweite Schulung von Leitstellendisponentinnen und -disponenten.
  • Förderung der psychischen Gesundheit von Gesundheitsfachkräften. Psychologische Beratung online und telefonisch für Personal der medizinischen Notfallversorgung sowie Schulungen zur Selbstfürsorge für Gesundheitsfachkräfte, Rettungsfachpersonal und Ersthelfende. Durchführung von Angeboten zur Burnout-Prävention für Fachkräfte der medizinischen Primärversorgung.
  • Schutz von Menschen in vulnerablen Lebenssituationen. Schulung von Gesundheitsfachkräften und lokalen Dienstleistenden zu Schutzrisiken und den Bedürfnissen von Menschen in Notsituationen.

Wen das Projekt unterstützt

Vom Krieg betroffene Menschen und Gemeinden mit eingeschränktem Zugang zu medizinischen und psychosozialen Leistungen sowie Fachkräfte der medizinischen Primär- und Notfallversorgung, Rettungsfachpersonal, Leitstellendisponentinnen und -disponenten und Ersthelfende.